NORA WEHNER

Energie für Mensch und Pferd

Die Gedanken sind frei...

Manchmal ganz regelmäßig, manchmal nur sporadisch.
Hier wirst du hier alles was mich gerade bewegt zu lesen bekommen!

Natürliches Herdenverhalten bei Pferden
Zum Download, ausdrucken und weiterverteilen!!
herdenverhalten.pdf (84.35KB)
Natürliches Herdenverhalten bei Pferden
Zum Download, ausdrucken und weiterverteilen!!
herdenverhalten.pdf (84.35KB)

17.04.2021

Herdenverhalten bei Pferden- oft vermenschlicht oder fehlinterpretiert

FB_IMG_1618684807133.jpg
Andrea Seidel, Wanderreitexpertin, Unternehmerin und Geoökologin hat bereits über viele Jahre hinweg das Herdenverhalten von Pferden beobachtet und ethologisch erfasst.

www.wanderreiten-sachsen.de

Dieses Thema ist zu komplex um es “mal eben kurz zu erklären” und doch muss es irgendwie in die Pferdemenschenwelt hinaus getragen werden- eine Aufklärung muss stattfinden.
Daher habe ich die Initiative ergriffen und Andrea interviewt. 

Viel Spaß beim Lesen! 

1. Liebe Andrea, es gibt einige Fachliteratur die Herdenverhalten in deinen Augen falsch oder unvollständig beschreiben. Wie bist du zu diesem komplexen Thema gekommen? 

Als ich angefangen habe (vor ca. 25 Jahren) meine Pferde aus der traditionellen Haltung (Boxen Haltung) heraus zunehmen, habe ich schnell Veränderungen im Verhalten und Handling meiner Pferde beobachtet. Auch kam damals der Natural Horsemanship (Die Art auf natürliche Weise mit dem Pferd umzugehen) auf und viele versuchten sich daran. Aber wie funktioniert so etwas, was ist die Basis? Fragen über Fragen. Es war oft wie Magie. Um den Fragen auf dem Grund zu gehen, wollte ich immer wissen was da passiert. 
Vieles sagte schon der Name aus. Das Pferd auf der Grundlage seiner natürlichen Veranlagung zu trainieren bzw. zu kommunizieren. Damals war die Unterschiede zwischen den reinen „Zirkuspraktiken“ ( mit positive Verstärkung durch Futter etc.) und dem NHS viel stärker ausgeprägt als heutzutage. Heute ist beides sehr vermischt und man kann oft nicht mehr von einen wirklichen NHS sprechen. Ich versuchte damals die Pferde zu verstehen, wusste aber dass ich dabei viel mehr über die natürliche Lebensweise, der Verhaltensbiologie der Pferde lernen musste. 
Leider gab es zu diesem Thema pferdespezifisch nur sehr wenig zum nachschlagen, und so befasste mich vorerst viel mit der allgemeinen Ethologie der Tierwelt. 
Durch die allgemeinen Prinzipien der Evolution, der gegenseitigen Wettbewerb ums Überleben und den daraus hervorgegangenen Überlebensstrategien (Herde) der Beutetiere, konnte man dann schließlich vieles auch auf die Pferdewelt übertragen. 
Später hatte ich das Glück Kurse bei JCD zu besuchen und hatte einige interessante persönliche Gespräche mit ihm. Damals habe ich auf Grund meines fehlenden Erfahrungsschatzes mit Pferden die vielen Zusammenhänge nicht verstanden, später dann peu a peu schon. Es war ein langsamer Prozess der Erkenntnisse. 
Je mehr und je öfters ich Pferde selber gearbeitet habe, um so klarer wurden mir die Grundlagen und Prinzipien dahinter. Ganz wichtig war, du musst lernen wie ein Pferd zu denken. Einfach gesagt, aber schwer um zusetzten. Dazu musste ich mir das Wissen und die genaue Kenntnis zum Instinktverhaltens, die genaue Kenntnis der Mechanismen über Verhaltensformung durch Prägung und Konditionierung und die genaue Kenntnis über die Sozialstukturen bzw. Verhaltensbedürfnisse der Pferde aneignen. Nur so kann eine erfolgreiche verhaltenskundliche Beobachtung der Pferde und konstruktive Umsetzung in der Praxis, eben die richtige Umsetzung des NHS, erfolgen. Denn wenn man die Pferde ohne dieses Wissen und mit der „menschlichen Sicht der Dinge“ beobachtet, kommt automatisch eine Fehlinterpretation zustande, der man heute sehr oft begegnet. Wir reden dann oft von Rangordnung, Rangordnungskämpfe, Ranghoch und Rangniedrig, Futterneid usw. Aber das sind typische menschliche Gesichtspunkte … typisches Beutegreifer- /Rudelverhalten welches wir als Menschen immer noch verkörpern. 
Das bedeutet, dass wir die Pferde, nicht vermenschlichen dürfen, dass wir auf ihre Mimik achten und eine Form der Kommunikation wählen, die sie verstehen. Wie haben oft typischen menschliche Gesichtspunkte, die die Pferde nur sehr ungenau und teilweise sogar falsch charakterisieren. Wenn Pferde „anthropomorph“ behandelt und trainiert werden, ist das oft kontraproduktiv und schadet dem Pferd, denn ohne dieses Wissen haben wir nur unser menschliches Weltbild zur Interpretation des Pferdeverhalten zur Verfügung. Das Pferd wird zum Familienmitglied im menschlichen Sozialverbund und fast alle Probleme der Pferde mit uns Menschen haben, haben ihren Ursprung in der Vermenschlichung des Pferdes und in Vorstellungen, die der Mensch auf das Pferd projiziert, obwohl sie in keiner Weise der Natur dieses Tieres entsprechen. 

2. Kannst du uns so einfach wie möglich, so tiefgreifend wie nötig eine funktionierende Herde erklären? 

Dazu muss man sich zuerst fragen, was ist für ein Beutetier am wichtigsten. 
Genau, das Überleben. 
Denn wenn ich nicht lange genug lebe, kann meine Art nicht überleben. 
Über Jahrmillionen der Evolution hat sich im Wettbewerb ums Überleben, zw. Beutegreifer und Beutetier, für jeder Tierart spezielle Instinkte, Überlebensstrategien und Sozialsysteme herausgebildet, die optimal das entsprechende Leben schützen können. Auch Hauspferde sind typische „Fluchttiere“.! 
In seiner Entwicklung hat sich der Körper des Pferdes auf diese Verhaltensweise spezialisiert. Die Sinnesorgane sind auf eine frühzeitige Wahrnehmung eines Feindes ausgerichtet, ihr Kommunikation (Körpersprache) untereinander auf schnelle und unmissverständlich Nachrichtenübertragung im Ernstfall ausgerichtet und die ausgeprägte Leistungsfähigkeit von Bewegungsapparat ermöglichen dem Pferd eine schnelle Flucht. 
Dieses Verhalten ist trotz der Domestikation in einem starken Ausmaß vorhanden geblieben und ist für den Menschen bei der Nutzung des Pferdes die größte Herausforderung. Neben den körperlichen Voraussetzungen ist es gerade das Sozialsystem der Pferde, die Herde, die den meisten Schutz bietet. Es ist aus der Literatur bekannt, dass ein einzelnes Pferd nur zwei bis drei Tage in der freien Wildbahn überleben kann. Herde und die Gemeinschaft der Artgenossen bedeutet immer Sicherheit, Schutz und Überleben. Alle sozialen Aktivitäten werden durch die Herrenstruktur bestimmt. 
Über Jahrmillionen Evolution hat sich bei den Pferden ein hochkomplexes soziales System (Herde) entwickelt, welches wir leider oft nur bruchstückhaft verstehen. Jedes vollwertige Individuum der Herde gibt der Gemeinschaft Sicherheit und übernimmt Verantwortung für die Herde. Gegenseitige Akzeptanz und Respekt ist Voraussetzung für Sozialkontakte, jedes voll intrigierte Herdenmitglied muss in der Lage sein, Verantwortung für die Herde zu übernehmen. Handicaps, mangelte Erfahrungen, schlechte Kommunikationsfähigkeit, Krankheiten, auffällige Fellfarben, schlechte Fitness führen rigoros zum Ausschluss, da diese Unvermögen zu einen Sicherheitsrisiko der gesamten Herde führen kann. Außenseiter werden aus der Herdenmitte bzw. dem Individualdistanz rigoros vertrieben und in der Peripherie der Herde belassen. >>> Ablenkungsfutter für Beutegreifer. 
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, die Individualdistanz (ca. 5m). Da Pferde immer den größtmöglichen Rundblick und den Platz zur Flucht haben müssen, ist es fatal, wenn ein anderes, auf Grund seiner „Einschränkungen“, nicht respektiertes Pferd im Wege steht. Auch ist es z.B. sehr wichtig, dass die Fähigkeit zu Kommunikation untereinander (Körpersprache) schnell und unmissverständlich möglich ist, um andere Herdenmitglieder vor Gefahren außerhalb ihres Gesichtsfeldes zu warnen. Durch dieses Verhalten bilden sich in einer Herde sogenannte Sicherheitspartnerschaften zwischen verschiedenen Individuen mit gleichen körperlichen und geistigen Voraussetzungen aus. 
Zwischen den einzelnen Partnerschaften gibt es wiederum, weitere Allianzen oder Ablehnungen. Immer steht die Frage im Raum der „Sicherheitskompetenz“ und jedes anerkanntes und respektiertes Mitglied der Herde wird der Verantwortung gerecht und warnt die anderen rechtzeitig vor Gefahren. Kann ein Herdenmitglied aus verschiedenen o.g. Gründen das nur eingeschränkt, wird es zu Sicherheitsrisiko der Gruppe und wird aus dem „Sicherheitsraum=Individualdistanz“ verjagt. Also kann man sagen, dass in eine Herde sich immer über Sicherheitspartnerschaften, -allianzen der einzelnen Individuen untereinander strukturiert. 

3. Welche Aufgaben verteilen die Pferde in einer Herde ? Gibt es ein Leittier? Wenn ja, ist dies immer eine Stute?

Wie oben schon angeführt ist die Herde ein bzw. das wichtiges Werkzeug um das Leben aller zu schützen. Jedes vollwertige Individuum der Herde gibt der Gemeinschaft Sicherheit und übernimmt Verantwortung für die Herde. Kein Pferd kann 24h am Tag Verantwortung übernehmen, da Ruhe- und Fresszeiten auch für Leittiere lebensnotwendig sind. 
Deswegen wird sich die Leittierfunktion, wenn überhaupt, auf wenige Aspekte beschränken. Führung der Herde? 
Die erfahreneren Stuten (auch Hengste in einer „Junggesellengruppe“) werden natürlich auf Grund ihrer langjährigen Erfahrung vorneweg gehen (müssen) und die Herde anführen. Ich würde aber sagen, dass das Gewicht mehr auf „hinterherlaufen“ der anderen liegt, als das aktive und bewusste vorneweg laufen der „Leitstute“. Denn welche Privilegien hat denn eine „Leitstute“, wenn sie diesen Job übernimmt? Trotzdem muss den Job ja einer machen! Leider gibt es da wieder wenig zum nachlesen. 
Wir können der Leitstutentheorie erst mal folgen und machen da erst mal nichts falsch. Ein Pferdemensch hat mir mal gesagt, „ eine Leittier wird von den anderen gewählt“! Aber welche Struktur da wirklich dahinter liegt, ist noch sehr unklar. Den das wahre „Priveleg“ liegt im hinterherlaufen. Der sicherste Platz ist immer im Mittelfeld! Nur ist in diesem Zusammenhang wichtig zu erkennen, dass kein Pferd einem anderen Pferd hinterherläuft, welches nicht sein uneingeschränktes Vertrauen und Respekt hat. Macht diese einen Fehler, ist es damit vorbei. Übrigens ähnlich kann man das auf die Pferd/ Mensch – Beziehung übertragen.

4. Welche Rollen spielen Aufzuchtsfehler und falsche Konditionierungen in der heutigen üblichen Pferde Haltung? 

Junge Pferde werden oft in ihrer sozialen Prägung und Konditionierung behindert (durch reine Jungpferdeherden), d.h. sie können in jungen Jahren nur sehr begrenzt von den Älteren lernen. Gerade die den Pferde eigene, sehr komplexe Körpersprache und Sozialverhalten kann nicht im ausreichenden Maße weitergegeben und gelernt werden. So haben Pferde ihr leben lag Schwierigkeiten in der Kommunikation untereinander. → ein Deffizit, welches schnell zu Ausschluss aus einem intakten Herdenverband führen kann. 
Gefährlich wird es dann z.B. bei der frühen Isolation der Hengste. Hier werden frühzeitig schwere Psychosen erzeugt, die dann als „hengstisches Verhalten“ erklärt werden. Wir produzieren somit immer mehr asoziale Pferde, Pferde die ihr Leben lang nur schwer in einem Herdenverband gehalten werden können. Zu beachten sind da immer die wichtigsten Verhaltensbedürfnisse der Pferde, das sind: Weite - Möglichkeit zur Flucht, Artgenossen – Sicherheit in der Herde, Bewegung – Training, Gesunderhaltung,Heilung, Fressen – Dauerfresser und die Arterhaltung (Sonderstellung) . Schränken wir diese langfristig ein, wird das Pferde artuntypische und asoziale Verhaltensformen ausprägen. Das Pferd wird Psychosen ausbilden und ist dann oft schwer zu händeln und zu trainieren. Ein Leben lang lernt ein Pferde gefährliche und ungefährliche Situationen zu unterscheiden. Jede unnötige Flucht ist Energieverschwendung und deswegen ist jedem Pferd gegeben, das ein Leben lang zu selektieren. Hintern wir die Pferde aber daran, ständig positive und negative Erfahrungen zu sammeln und sich so für das Leben zu Desensibilisieren, werden wir immer nervöse und gefährliche Pferde haben. Wenn wir Pferde halten müssen wir auch dafür sorgen, dass diese ein artgerechtes Leben haben können. Genauso wie Futter und Auslauf, gehört das Training und Beschäftigen, die Konfrontation mit neuen Eindrücken und Erlebnissen der Pferde zwingend dazu. Das Pferd muss und will sich ständig sich mit seiner Umwelt neu auseinandersetzte, um seine Überlebensfähigkeit weiter zu entwickeln. Das ist ein wichtiges Grundbedürfnis der Pferde – als Beutetiere für sein Überleben. .
Oft sehe ich aber Pferde, die ein Leben lang außer Ihre Box, den Reitplatz und den Auslauf nicht viele Möglichkeiten haben sich weiterzuentwickeln. Es gibt ältere Turnierpferde die alles tun würden, um wieder mit aufs Turnier zu fahren zu können. 

5.Wie sieht für dich eine artgerechte Pferdehaltung aus? Welche Größe einer Herde ist optimal?

 Optimale Haltungsbedingungen für Pferde kann man in der heutigen Zeit nicht bieten, dazu fehlt uns einfach der Raum. Pferde sind Nomaden und lieben die Weite. Wichtig ist aber, dass wir Sozialkontakte, das wichtigste Verhaltensbedürfnis der Pferde, 24h sicherzustellen. D.h., dass Pferde immer die Möglichkeiten zur Interaktion untereinander haben müssen, um gute Sozial- und Sicherheitspartnerschaften herzustellen. 
Es sind extrem soziale Tiere mit einem arttypischen Biorhythmus und nur die Geborgenheit in der Gemeinschaft führt zu einem ausgeglichen und arttypischen Wesen. Wenn aber diese Verhaltensbedürfnisse der Pferde durch die Haltung dauerhaft eingeschränkt werden, führt das fast zwangsläufig auch zu psychisch auffälligen, artuntypischen Verhaltensmustern. (siehe dazu auch Punkt 4) 
Deswegen ist die ganzjährige Herdenhaltung die beste Wahl. 
Alternativ z.B. außerhalb der Weidesaison eine Gruppenhaltung in Offenställen. 
Ich habe die Erfahrung gemacht, je größer die Herde um so besser. Wichtig ist der Platz/ Raum, da hier der oben beschriebene Individualdistanz (zwei bis drei Pferdelängen) zwischen den einzelnen Gruppen ein große Rolle spielt. Pferde die sich nicht akzeptieren, müssen sich weitläufig aus dem Weg gehen können. 
Und bei kleineren Einheiten, sollte man immer auf eine gerade Zahl und auf die „Geschlechter“ achten. Ich halte nicht viel von gemischten Herden auf kleinem Raum. Stuten werden in der Regel nur mit anderen Stuten Sicherheitsallianzen herstellen. 
Auch sollte man auf auffällige Fellfarben achten, da diese Pferde oft durch die anderen isoliert werden. Da in der Natur Jung- und Althengste „Junggesellengruppen“ bilden, kommen wir auch in diesem Fall mit einer reinen Wallach- und Hengstherde der Natur am nächsten. 

6. Gibt es Pauschallösungen für eine bestehende Herdenproblematik?

 Nein gibt es nicht, weil jedes Pferde eigene Voraussetzung mitbringt. Pferde sind aber sehr anpassungsfähig und können sich, wenn man ihnen genug Raum und Zeit gibt, gut arrangieren. Wenn kein vollwertiger Sicherheitspartner (anderes Pferd) verfügbar ist, tun es auch etwas vergleichbares. So kann man auch Pferde vergesellschaften, die überhaupt nicht zusammen passen. Habe auch schon von Partnerschaften zu Schafen gehört. … übrigens das gleiche ist es bei uns Menschen! Da das Bedürfniss zur Bildung einer „Sicherheitsallianz“ bei Pferde instinktiv (Überlebensinstinkte) sehr weit oben angesiedelt ist, funktioniert das auch in der Not artübergreifend bzw. werden große Kompromisse eingegangen. Übrigens unser einzige Schnittstelle/ Link zu den Pferden! 

7. Gibt es Literaturempfehlungen zu dieser Thematik oder bietest du Kurse für interessierte Menschen an? 

Das ganze Thema ist sehr komplex und zu vielen oben beschrieben Aussagen gehören weiterführende Basics dazu. Ich versuche das immer sehr nachvollziehbar und logisch aufzubauen. Wir sind z.Z. am erarbeiten einer Onlinepräsentation, da Livekurse zur Zeit nicht möglich sind. Literatur gibt es dazu sehr viel, aber auch sehr wenig, da vieles die Zusammenhänge oft nur bruchstückhaft beschreibt bzw. richtige Beobachtungen sehr anthropomorph interpretiert werden.

Vielen Dank Andrea für diese tiefgreifenden Einsichten!

FB_IMG_1618684807133.jpg

Admin - 20:21 @ Ein Interview mit... | Kommentar hinzufügen

Kommentar hinzufügen

Die Felder Name und Kommentar sind Pflichtfelder.

Um automatisierten Spam zu reduzieren, ist diese Funktion mit einem Captcha geschützt.

Dazu müssen Inhalte des Drittanbieters Google geladen und Cookies gespeichert werden.